Melanie Muhaxheri

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte

 

Der Verein Al Huda wurde aufgelöst.

Das Vereinsvermögen wurde an eine islamische Vereinigung gespendet.

 

Der Verein Al-Huda hat den negativen Entscheid des Bundesgerichts zur Kenntnis genommen. Die schriftliche Urteilsbegründung des Bundesgerichts stellt insgesamt eine Wiederholung der Argumente der Vorinstanz dar. Wir haben uns eine differenziertere Auseinandersetzung erhofft.
Wir sind enttäuscht, dass – angesichts der 17 religiösen Kindergärten, die jüdischen und christlichen Familien zur Auswahl stehen – die Bemühungen für einen muslimischen Kindergarten abgeschmettert wurden.
Das weitere Vorgehen wird intern diskutiert.

Der Vorstand unseres Vereins hat den Entscheid des Verwaltungsgerichts Zürich zur Kenntnis genommen. Der Entscheid hat uns nicht überrascht, denn bereits die gegenwärtige Stimmung hat darauf hingedeutet. Folgende Punkte sind in diesem Entscheid bemerkenswert:

  1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich begründet seinen Entscheid u. a. mit einer angeblichen Verbindung zwischen dem Verein Al Huda und dem Islamischen Zentralrat (IZRS). Diese Verbindung besteht nicht. Das Verwaltungsgericht stützt sich allein auf die Tatsache, dass die administrative Leiterin des Vereins al Huda früher die Mitgliedschaft beim IZRS erlangt hatte, jedoch diese Mitgliedschaft ein halbes Jahr bevor das Gesuch eingereicht worden war freiwillig aufgegeben hatte. An dieser Stelle betonen wir, dass wir eine eigenständige juristische Person sind, mit eigenen Zielen und Werten. Uns verbindet mit dem IZRS weder Vorgehensweise noch unterhalten wir zu diesem persönliche oder organisatorische Verbindungen.
  2. Wir haben am 30. Januar 2015 eine Strafanzeige gegen das Volksschulamt und die Bildungsdirektion erstattet. Grund hierfür war, dass sie unser Konzept mit Randbemerkungen, wie „Schizo“ und „Pädophilie?“ versehen hatten. Das Verwaltungsgericht sah diese Verleumdung und diesen Amtsmissbrauch und damit die Befangenheit als unbestrittenes Element, zauberte jedoch eine Lösung aus dem Ärmel, um diesem schweren Mangel keine Folgen zugestehen zu müssen. Die Strafanzeige ist bei der Staatsanwaltschaft Zürich noch hängig.

Namentlich aus diesen Gründen sehen wir uns gezwungen, diese Angelegenheit ans Bundesgericht weiterzuziehen, in der Hoffnung auf einen gerechten, fairen und rechtsstaatlichen Entscheid.

 

Mittwoch, 24.12.2014 – Medienmitteilung     

 

Der Verein “Al Huda” hat den ablehnenden Entscheid des Regierungsrates des Kantons Zürich in Zusammenhang mit unserem Rekurs gegen die Bewilligungsverweigerung zur Führung einer Privatschule mit Kindergartenstufe zur Kenntnis genommen.

Wir stellen fest, dass der Regierungsrat in seinem gefällten Entscheid konkreter auf unser Konzept eingegangen ist. Die nach Ansicht des Regierungsrates ungenügenden Punkte hinsichtlich der Erfüllung des kantonalen Volksschulgesetzes bzw. die übermässig islamisch geprägten Inhalte wurden hervorgehoben. Dies ist immerhin positiv.

Wir beraten uns nun, ob wir den ablehnenden Entscheid am Verwaltungsgericht des Kantons Zürich richterlich prüfen lassen wollen.

 

Vorstand

Verein „Al Huda“

 

Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich            

 

Mittwoch, 2.Juli 2014 – Medienmitteilung     

 

Der Verein Al Huda hat Rekurs gegen den ablehnenden Entscheid des Volksschulamtes des Kantons Zürich eingelegt.

Wir möchten unser Gesuch für einen Islamischen Kindergarten beim Regierungsrat prüfen lassen. Unserer Ansicht nach erfüllt unser Konzept die gesetzlich erforderlichen Vorgaben zur Führung eines privaten Kindergartens.

Unser Verein unterhält keinerlei Verbindungen zu ideellen Vereinigungen.

Zu einem Dialog mit den zuständigen Behörden sind wir nach wie vor jederzeit bereit.

 

Vorstand

Verein „Al Huda“