Der Vorstand unseres Vereins hat den Entscheid des Verwaltungsgerichts Zürich zur Kenntnis genommen. Der Entscheid hat uns nicht überrascht, denn bereits die gegenwärtige Stimmung hat darauf hingedeutet. Folgende Punkte sind in diesem Entscheid bemerkenswert:

  1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich begründet seinen Entscheid u. a. mit einer angeblichen Verbindung zwischen dem Verein Al Huda und dem Islamischen Zentralrat (IZRS). Diese Verbindung besteht nicht. Das Verwaltungsgericht stützt sich allein auf die Tatsache, dass die administrative Leiterin des Vereins al Huda früher die Mitgliedschaft beim IZRS erlangt hatte, jedoch diese Mitgliedschaft ein halbes Jahr bevor das Gesuch eingereicht worden war freiwillig aufgegeben hatte. An dieser Stelle betonen wir, dass wir eine eigenständige juristische Person sind, mit eigenen Zielen und Werten. Uns verbindet mit dem IZRS weder Vorgehensweise noch unterhalten wir zu diesem persönliche oder organisatorische Verbindungen.
  2. Wir haben am 30. Januar 2015 eine Strafanzeige gegen das Volksschulamt und die Bildungsdirektion erstattet. Grund hierfür war, dass sie unser Konzept mit Randbemerkungen, wie „Schizo“ und „Pädophilie?“ versehen hatten. Das Verwaltungsgericht sah diese Verleumdung und diesen Amtsmissbrauch und damit die Befangenheit als unbestrittenes Element, zauberte jedoch eine Lösung aus dem Ärmel, um diesem schweren Mangel keine Folgen zugestehen zu müssen. Die Strafanzeige ist bei der Staatsanwaltschaft Zürich noch hängig.

Namentlich aus diesen Gründen sehen wir uns gezwungen, diese Angelegenheit ans Bundesgericht weiterzuziehen, in der Hoffnung auf einen gerechten, fairen und rechtsstaatlichen Entscheid.

 

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